Geladenes Zitrusfrüchtchen

Geladenes Zitrusfrüchtchen

So, zunächst mal die gute Nachricht der Woche für alle Elektroauto-Fans: Seit 1. Juli wird der Kauf eines Stromers in Österreich mit 5.000 statt bisher 3.000 Euro gefördert – vorausgesetzt, der Wagen kostet nicht mehr als 50.000 Euro. So manches Modell scheidet da zwar gleich mal aus, aber die überwiegende Mehrheit der am Markt befindlichen E-Autos bleibt unter dieser Schwelle. So auch unsere aktuelle Neuvorstellung: Der Citroën ë-C4. Die Franzosen dürfen sich ja zu Recht zu den Elektro-Vorreitern zählen. Wir erinnern uns an den C-Zero, eine Gemeinschaftsproduktion mit Konzernschwester Peugeot sowie dem japanischen Autobauer Mitsubishi, der ab 2009 gebaut wurde. Peugeots Modell hieß damals übrigens iOn, der japanische Bruder trug den etwas eigenartigen Namen i-MiEV – wofür er viel Spott und Häme erntete.

Doch zurück zum Thema. Citroën ist also kein Neuling am spannenden Elektro-Parkett. Die Strategie diesmal: Man nehme einen bewährten und erfolgreichen Kompaktwagen, lege ihn angesichts des nicht enden wollenden SUV-Booms eine Spur höher und pflanze ihm dann auch noch ein Herz aus Strom ein. Muss ja quasi ein Erfolg werden, oder?

Kommt sehr schick daher, der neue Citroën ë-C4.

Nun, hier ist er also, der Citroën ë-C4. Seine Silhouette zeichnet sich durch eine erhöhte Karosserie und fließende Formen aus. Die Dachlinie und die schräg ausgeführte Heckscheibe unterstreichen seine aerodynamischen Eigenschaften. Doch kommen wir zu den hard facts:  Der Antrieb des ë-C4 liefert eine Leistung von 100 kW (136 PS), das maximale Drehmoment beträgt 260 Nm. Im Sport-Modus sprintet der Franzose in 9,7 Sekunden von 0 auf 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 Sachen. Der Lithium-Ionen-Akku speichert 50 kWh, das sollte für eine Reichweite von bis zu 350 Kilometern nach WLTP langen. Ein System zur Rückgewinnung von Brems- und Verzögerungsenergie kann die Reichweite während der Fahrt noch zusätzlich erhöhen. Auf die Batterie gibt’s übrigens 8 Jahre oder 160.000 Kilometer Garantie, auch nicht unwesentlich. Zum Aufladen hat Citroën mehrere verschiedene Optionen vorgesehen: An einer öffentlichen Schnellladestation kann der ë-C4 mit bis zu 100 kW geladen werden, so lässt sich die Batterie in nur 30 Minuten bis zu 80 Prozent vollmachen. An einem 11 kW-Ladeanschluss (dreiphasiger 11 kW-OnBoard-Charger ist standardmäßig verbaut) lädt sich die leere Batterie in rund 5 Stunden wieder vollständig auf – somit ist die Elektro-Kompaktlimousine über Nacht wieder einsatzbereit. Selbstverständlich ist der ë-C4 auch mit jeder konventionellen Haushaltssteckdose kompatibel.

Ein erfrischendes Orange gäb's auch...

Über die MyCitroën App kann der Kunde den Ladestand der Batterie und die Reichweite abfragen sowie die Innenraumtemperatur und zeitlich versetzte Ladezeiten programmieren. Zusätzlich kann über die Free2Move Services App das größte Netzwerk an öffentlichen Ladestationen in Europa mit insgesamt 160.000 Ladestationen genutzt werden. Die App listet dabei alle kompatiblen und freien Ladestationen auf, berechnet die optimale Route dorthin und ermöglicht die komfortable Abrechnung des Ladevorgangs.

Der ë-C4 kann sich auch von hinten sehen lassen.

Generell bietet der neue Citroën ë-C4 modernste Konnektivität für mehr Sicherheit und intuitive Bedienung. Über den 10-Zoll-Touchscreen kann der Fahrer auf sämtliche Fahrzeugparameter, Media-Funktionen, das verbundene Telefon, die Klimaanlage und die Navigation zugreifen. Alternativ erfolgt die Bedienung via Sprachsteuerung. Smartphones oder Geräte, die mit dem Qi-Standard kompatibel sind, können per Induktion in der Mittelkonsole aufgeladen werden. Das Navigationssystem Connect Nav bietet in Verbindung mit vernetzten Services wie TomTom Traffic Verkehrsverhältnisse in Echtzeit, die auf dem Touchscreen dargestellt werden. Bei Bedarf werden auch Ladestationen inklusive Strompreisen, Parkhäuser mit den entsprechenden Gebühren, der Wetterbericht sowie lokale Sehenswürdigkeiten angezeigt. Dank Mirror Link können die Funktionen des Smartphones auf dem Touchscreen des Fahrzeugs genutzt werden. Die Funktion ist mit Apple CarPlay™ und Android Auto kompatibel.

Der ë-C4 ist ab September bestellbar, der Preis steht noch nicht fest. Aber wie eingangs erwähnt: unter 50.000 Euro liegt er mit Sicherheit…

Fotoquelle: Citroën

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