E-Mobilitätsförderung: Was bringt 2021?

E-Mobilitätsförderung: Was bringt 2021?

Der Jahreswechsel ist immer wieder eine spannende Sache, auch was die Elektromobilität betrifft. Wie geht’s mit den Förderungen weiter? Was ändert sich für Elektroauto-Besitzer? unverbrannt hat bei den Spezialisten vom ÖAMTC nachgefragt.

Die gute Nachricht: Die attraktive Ankaufsförderung für Privatpersonen bleibt unangetastet. Auch 2021 wird jedes privat angeschaffte reine Elektroauto mit 5.000 Euro bezuschusst. Die Voraussetzungen für den Erhalt der Förderung werden sogar gelockert, konkret wird die Diskrepanz in den Fördervoraussetzungen zwischen Privaten und Betrieben ab 2021 beseitigt. Das bedeutet, dass die Brutto-Anschaffungspreisgrenze des E-Autos auch bei Privatpersonen von derzeit maximal 50.000 auf 60.000 Euro angehoben wird.

Die Fördervoraussetzungen für private Wallboxen (hier im ÖAMTC-Test) werden mit Jahreswechsel gelockert.

Nicht mehr ganz so attraktiv ist die Förderung ab dem nächsten Jahr unterdessen für Betriebe: Die Ankaufsförderung für Unternehmen, Gebietskörperschaften und Vereine reduziert sich ab Jänner 2021 von derzeit noch 5.000 auf 4.000 Euro.

Leichter wird es im nächsten Jahr, eine Förderung für private E-Ladeinfrastruktur zu bekommen: Ist aktuell zum Erhalt der Förderung für eine private Ladestation noch der gleichzeitige Kauf eines E-Pkw notwendig, wird ab Beginn des Jahres 2021 der Bonus für private E-Ladeinfrastruktur unabhängig von der Anschaffung eines E-Pkw beantragt werden können. Man muss also künftig nicht mehr ein Elektroauto kaufen, um eine Förderung für die Ladestation zu bekommen. Aktuell wird eine Heimladestation (Wallbox) bzw. ein intelligentes Ladekabel übrigens mit 600 Euro gefördert.

Fotoquelle: VW, ÖAMTC

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