BMW – Alternative Antriebe haben oberste Priorität

BMW – Alternative Antriebe haben oberste Priorität

Die Entwicklung alternativer Antriebsformen hat für die BMW Group oberste Priorität. Mit ersten virtuellen Einblicken in das Antriebssystem des BMW i Hydrogen NEXT unterstreicht der Premiumhersteller erneut sein Bekenntnis, einen durchdachten sowie konsequenten Weg zur emissionsfreien Mobilität zu beschreiten Dazu gehört auch die Berücksichtigung der unterschiedlichen Markt- und Kundenbedürfnisse im Rahmen der Power of Choice Strategie des Unternehmens. Kundenorientierung und die dafür notwendige Flexibilität sind grundlegende Faktoren, nachhaltiger Mobilität auf globaler Ebene zum Durchbruch zu verhelfen.

BMW ist mit dem 520h aus dem Jahre 1979 nicht nur einer der Wasserstoff-Fahrzeugpioniere, sondern ist außerdem überzeugt, dass neben Verbrennern und Elektrofahrzeugen in Zukunft auch noch Fahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb eine wichtige Rolle auf dem Fahrzeugmarkt spielen werden. Seit 2013 arbeiten BMW und Toyota daher mit vereinten Kräften im Bereich der Brennstoffzellen-Technologie. 

BMW i Hydrogen NEXT
So wird der Wasserstoff-Antrieb der Zukunft aussehen

BMW ist jedoch nicht daran interessiert, kurzfristig Wasserstoff-Serienfahrzeuge auf den Markt zu bringen. Die Zeit ist im Moment noch nicht reif, Fahrzeuge dieser Klasse zu wettbewerbsfähigen Preisen produzieren und folglich auch anbieten zu können. Auch die unzureichende Infrastruktur an Wasserstofftankstellen lässt nicht vermuten, dass sich das in naher Zukunft ändern wird. 

Im Moment wird unter Hochtouren an einem Antriebskonzept gearbeitet, das 2022 seinen Weg in eine Kleinserie finden wird. Konkret spricht BMW von einem Fahrzeug, das auf dem aktuellen X5 basieren soll.

BMW Group im Forschungsprojekt „BRYSON“

Was sich im ersten Moment als internationales Großprojekt liest, steht für BauRaumeffiziente HYdrogenSpeicher Optimierter Nutzbarkeit. Dieses Projekt, das in Kooperation mit der Hochschule München, der Leichtbauzentrum Sachsen GmbH, der Technischen Universität Dresden sowie der WELA Handelsgesellschaft mbH angegriffen wird, ist zwar nicht international, doch für den zukünftigen Wasserstoff-Fahrzeug-Markt von großer Bedeutung. Projektziel ist die Entwicklung von Tankbehältern in Flachbauweise.

Das auf dreieinhalb Jahre angelegte Projekt, das ebenfalls vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird, wird eine Senkung der Herstellkosten von Wasserstoff-Tanks für Brennstoffzellen-Fahrzeuge zur Folge haben. Dies wird deren Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu batterieelektrischen Fahrzeugen verbessern.

Fotoquelle: BMW

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